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Hier ist das Reisetagebuch von Fips, welches ich Euch nicht vorenthalten will!

Vorwort

Obwohl unser Urlaub erst im November stattfindet, beginnen die Vorbereitungen bereits im Sommer. An einem Sonntagnachmittag  im August trifft sich die ganze illustre Gruppe zu einer ersten Bauberatung in meiner Wohnung.

Fast jeder Teilnehmer der Mission kommt bepackt mit Stapeln von Reisekatalogen bei mir an und  schmutzt damit erst mal meine frisch bezogene Wohnung voll. Nachdem ich Kaffee und alkoholfreies Bier serviert habe, beginnt sofort eine lebhafte Diskussion über die Hotelauswahl, bei der sich besonders die weiblichen Teilnehmerinnen hervortun. Uta hat mehrere Hotels zur Auswahl, Ulla hat im Prinzip schon eins gekauft und Anke, die sich seit Wochen schon mental mit der Dominikanischen Republik auseinandersetzt, hat auch mehrere Angebote in Petto.
Mein Geheimfavorit fällt relativ schnell aus dem Rennen und ich bin leicht angesäuert. Den einzigen, denen es relativ egal zu sein scheint wohin die Reise geht, sind mein zukünftiger Zimmergenosse Nono und mein Freund Möö der letztendlich sowieso machen muss was seine Moni ihm sagt, hauptsache es gibt genug Getränke vor Ort.
Als Hauptproblem bei der Suche kristallisiert sich schnell das Einzelzimmerchaos von Anke und Ulla heraus. Einzelzimmer ja, Aufpreis auf keinen Fall. Ich kann es ja bis zu einem gewissen Grad verstehen, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir dadurch das ursprüngliche Hauptauswahlkriterium, “ 24 Stunden All in“, völlig aus den Augen verlieren. Kurz bevor es zu einer Massenschlägerei kommt, einigen wir uns auf zwei oder drei Hotels die angefragt werden sollen. Uta und Ulla verabreden sich für den nächsten Tag im Reisebüro und wollen die Sache klar machen.

Am nächsten Tag ruft mich Uta mit weinerlicher Stimme an und sagt, dass sie lieber auf einer Bohrinsel arbeiten will, als noch mal mit Ulla gemeinsam in ein Reisebüro zu gehen. Sie erzählt, dass die Anfragen für die  Hotels laufen und das der freundliche Reiseverkehrskaufmann von nebenan am Ende leicht Suizidgefährdet auf sie gewirkt habe, weil Ulla auch ihn an den Rand des Wahnsinns getrieben hat. Einige Tage später ist Uta dann völlig entnervt von Reisekatalogen, Telefonaten mit Anke,  Ulla & Co und ist  endgültig Urlaubsreif. Sie hat jetzt mehr oder weniger im Alleingang ein Hotel gebucht bei dem alles passt – das  Grand Ventana Beach Resort an der Playa Dorada.

 

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